Make-Test 2026: Das beste KI-Automatisierungstool für kleine Unternehmen?

Make-Test 2026: Das beste KI-Automatisierungstool für kleine Unternehmen?
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Unser Fazit in einem Satz: Make ist 2026 eines der leistungsfähigsten und flexibelsten Automatisierungstools. Sein visueller Builder macht komplexe Workflows leicht verständlich, und der kostenlose Tarif ist großzügig genug, um echte Aufgaben zu automatisieren. Die Lernkurve ist etwas steiler als bei den einfachsten Tools, doch dafür bietet Make deutlich mehr Kontrolle.

Wenn du deine Tage damit verbringst, Daten zwischen Apps zu kopieren, immer wieder dieselben E-Mails zu versenden oder Tabellen manuell zu aktualisieren, kann Automatisierung dir jede Woche mehrere Stunden zurückgeben. In diesem Make-Test schauen wir uns an, was das Tool kann, wie es funktioniert, was es Neues bei KI-Agenten gibt, welche Stärken und Schwächen es hat und für wen es am besten geeignet ist.

Make auf einen Blick

Was es ist Visuelle No-Code-Automatisierungsplattform mit KI-Agenten
Am besten geeignet für Kleine Unternehmen, Marketingteams, Agenturen, E-Commerce- und Betriebsteams
Integrationen Über 3.000 vorgefertigte Apps sowie HTTP und Webhooks
Kostenloser Tarif Ja: 1.000 Credits pro Monat, 2 aktive Szenarien, keine zeitliche Begrenzung
KI-Funktionen KI-Agenten, KI-Module und Unterstützung beim Erstellen von Automatisierungen per Chat
Unsere Bewertung 4,6 / 5

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Was ist Make?

Make (früher Integromat) ist eine Automatisierungsplattform, die deine Apps miteinander verbindet, damit sie automatisch zusammenarbeiten. Jede Automatisierung wird Szenario genannt. Du erstellst sie auf einer visuellen Arbeitsfläche, indem du Module per Drag-and-drop platzierst und verbindest – zum Beispiel: „Wenn eine neue Bestellung in Shopify eingeht → eine Zeile zu Google Sheets hinzufügen → eine Dankes-E-Mail senden → eine Nachricht in Slack posten.“ Sobald du das Szenario aktivierst, führt Make es rund um die Uhr für dich aus.

Wichtige Funktionen

1. Der visuelle Szenario-Builder

Das ist es, was Make besonders macht. Statt einer Liste von Schritten siehst du deine gesamte Automatisierung als Ablaufdiagramm – jedes Modul, jede Route und jeder Filter ist sichtbar. Du kannst deinen Daten Schritt für Schritt folgen, wodurch die Fehlersuche deutlich einfacher ist als bei vielen Wettbewerbern.

2. Über 3.000 Integrationen

Das Make-Verzeichnis enthält mehr als 3.000 vorgefertigte Integrationen, darunter Google Workspace, Microsoft 365, Shopify, WooCommerce, HubSpot, Slack, Notion, Airtable, OpenAI und viele weitere. Wenn eine App fehlt, kannst du mit den HTTP- und Webhook-Modulen nahezu jeden Dienst mit einer API verbinden.

3. Logik, die mit deinen Anforderungen wächst

Router teilen eine Automatisierung in mehrere Pfade auf, Filter entscheiden, welche Daten weitergeleitet werden, Iteratoren verarbeiten Listen und Fehlerbehandlungen legen fest, was passiert, wenn etwas schiefgeht. Du kannst einfach beginnen und die Funktionen bei Bedarf erweitern.

4. KI-Agenten

Make-KI-Agenten sind wiederverwendbare, intelligente Agenten, die innerhalb deiner Workflows Schlussfolgerungen ziehen und handeln können – zum Beispiel eingehende E-Mails lesen, entscheiden, was mit jeder einzelnen geschehen soll, und die passende Aktion ausführen. Make unterstützt dich außerdem beim Erstellen von Automatisierungen durch ein natürliches Gespräch, was besonders für Einsteiger hilfreich ist.

5. Teams und Sicherheit

Der Teams-Tarif bietet gemeinsame Vorlagen, Rollen und Teamverbindungen. Der Enterprise-Tarif ergänzt Funktionen wie SSO/SAML für größere Organisationen.

Make-Preise kurz erklärt

Make verwendet Credits: Jede Aktion, die ein Modul ausführt, verbraucht Credits. Der kostenlose Tarif umfasst 1.000 Credits pro Monat und bis zu 2 aktive Szenarien ohne zeitliche Begrenzung. Das reicht aus, um einige nützliche Aufgaben zu automatisieren. Kostenpflichtige Tarife bieten mehr Credits, mehr aktive Szenarien und Teamfunktionen. Auf der Preisseite von Make findest du die aktuellen Tarife in deiner Währung.

Vor- und Nachteile

Was uns gefällt

  • Der übersichtlichste visuelle Builder auf dem Markt
  • Eine riesige Bibliothek mit über 3.000 Integrationen sowie HTTP für alle anderen Dienste
  • Leistungsfähige Logik: Router, Filter, Iteratoren und Fehlerbehandlung
  • KI-Agenten und KI-gestütztes Erstellen von Automatisierungen
  • Nützlicher kostenloser Tarif ohne zeitliche Begrenzung

Was besser sein könnte

  • Eine kurze Lernkurve für absolute Anfänger
  • Bei umfangreichen Automatisierungen können Credits schnell aufgebraucht sein, daher solltest du effizient planen
  • Für einige erweiterte Funktionen und Vorlagen sind kostenpflichtige Tarife erforderlich

5 Automatisierungen, die du diese Woche erstellen kannst

  1. Neues Website-Formular → CRM + E-Mail: Füge den Lead zu deinem CRM hinzu und sende sofort eine Willkommens-E-Mail.
  2. Neue Shopify-Bestellung → Google Sheets + Slack: Führe eine aktuelle Verkaufstabelle und lass dich benachrichtigen.
  3. Eingehende Rechnungen → Ordner: Speichere E-Mail-Anhänge automatisch in Google Drive.
  4. Blogbeitrag veröffentlicht → Soziale Medien: Teile ihn mit einer von der KI verfassten Bildunterschrift auf deinen Seiten.
  5. Kunden-E-Mail → KI-Agent: Klassifiziere die Nachricht und leite sie an die richtige Person weiter.

Make vs. Zapier

Zapier ist dafür bekannt, sehr einfach zu sein. Make ist die richtige Wahl, wenn du mehr Kontrolle möchtest: komplexe Verzweigungen, Datentransformationen und eine visuelle Übersicht über alle Abläufe. Viele Unternehmen beginnen mit einfachen Automatisierungen in Make und entwickeln sich zu fortgeschrittenen Workflows weiter, ohne das Tool wechseln zu müssen.

Wer sollte Make nutzen?

  • Inhaber kleiner Unternehmen, die genug von sich wiederholender Verwaltungsarbeit haben
  • Marketingfachleute, die Leads und Inhalte zwischen verschiedenen Tools verschieben
  • E-Commerce-Händler, die Bestellungen, Lagerbestand und Kundennachrichten verwalten
  • Agenturen und Freelancer, die Automatisierungen für Kunden erstellen

Häufig gestellte Fragen

Ist Make kostenlos?

Ja. Der kostenlose Tarif umfasst 1.000 Credits pro Monat und 2 aktive Szenarien ohne zeitliche Begrenzung.

Muss ich programmieren können?

Nein. Du erstellst Automatisierungen visuell. Entwickler können dennoch erweiterte Funktionen wie HTTP-Anfragen, Webhooks und APIs nutzen.

Kann Make ChatGPT und andere KI-Modelle verwenden?

Ja. Make lässt sich mit gängigen KI-Modellen verbinden, und seine KI-Agenten können innerhalb deiner Szenarien Schlussfolgerungen ziehen und handeln.

Ist Make besser als Zapier?

Für komplexe Workflows mit mehreren Schritten und visuelle Kontrolle bevorzugen viele Nutzer Make. Für die einfachsten Automatisierungen funktionieren beide Tools gut.

Abschließendes Fazit

Make ist das Automatisierungstool, das wir den meisten kleinen Unternehmen empfehlen, die wachsen möchten. Beginne mit einer lästigen, sich wiederholenden Aufgabe, erstelle dafür ein Szenario im kostenlosen Tarif und sieh dir an, wie viele Stunden du zurückgewinnst. Sobald dein erstes Szenario von selbst läuft, wirst du zehn weitere Aufgaben finden, die du automatisieren kannst.

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